25.04.2013

Freie Hochschulen statt verfasster Studierendenschaften

Wahlfreiheit für die Studenten wird durch eine pluralistische Hochschullandschaft und nicht durch ein lähmendes lokales Gremiensystem garantiert. Indem jeder Student aus dem vielfältigen Bildungsangebot diejenige Hochschule auswählt, die seinen Bedürfnissen und Wünschen am besten entspricht, wird die Berücksichtigung der individuellen Ideen viel besser erreicht als durch ein korporatistisches Zwangsverbandssystem, wie es die verfasste Studierendenschaft darstellt.
Daher ist die Zwangsmitgliedschaft in der verfassten Studierendenschaft abzuschaffen und in Weiterentwicklung des sachsen-anhaltinischen Opt-Out-Modells durch ein Opt-In-Modell zu ersetzen. Die Beteiligung der Studierenden im Akademischen Senat und in den Fachbereichsräten soll beibehalten werden. Die mancherorts von den Studierendenschaften angebotenen Leistungen etwa im Bereich der Beratung der Studierenden werden durch das Studentenwerk übernommen.

Weitere Beschlüsse

24.06.2026

Reichtumsrente statt Armutsumlage

Policy Paper der Jungen Liberalen: 04.06.2026 Grundhaltung: Ein sozialer Staat ist ein schlanker Staat Das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ist eine...
04.06.2026

Opferschutz stärken und Kinder schützen – Retraumatisierung durchantiquiertes Familienrecht verhindern

Häusliche Gewalt endet für viele Betroffene – insbesondere Frauen – nicht mit der Trennung, sondern geht zeitlich darüber hinaus. Gerade...
04.06.2026

BAföG-Reform jetzt – aber richtig

Policy Paper der Jungen Liberalen: 04.06.2026 Aktuelle Lage: Der Koalitionsstreit um die BAföG-Erhöhung Der Streit um die BAföG-Reform in der...