15.07.2006

Abschied vom Senioritätsprinzip bei der Entlohnung

Die Jungen Liberalen fordern eine künftige mehr leistungsbezogene Entlohnung. Die

demografische Wende verändert die Gehaltsstrukturen. Daher sollen die bisherigen

Gehaltskriterien Alter und Betriebszugehörigkeit in Einzel- und Tarifverträgen

vernachlässigt werden. Wir fordern von der Regierung auf die Tarifpartner einzuwirken

und selbst Beispiele im öffentlichen Bereich zu schaffen: Hier ist das Senioritätsprinzip

vor allem im Beamtenrecht zu enttabuisieren und abzuschaffen.

Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände sowie die Angestellten selbst müssen sich von

automatischen Einkommenssteigerungen verabschieden und in vielen Vertragsbereichen

flexibler werden. Wichtig sind mehr variable Anteile in der Entlohnung und auch eine

weitere Auflockerung der Arbeitszeiten.

Jüngeren Arbeitnehmern soll das Loslösen vom Senioritätsprinzip bei der Entlohnung

Chancen eröffnen: Hier soll schon früher hohes Einkommen erzielt werden können durch

leistungsbezogene Gehaltsteile. Gleichzeitig erhöhen diese auch noch im Umkehrschluss

die Chancen auf einen Arbeitsvertrag für viele freigesetzte Arbeitnehmer im Alter von 55

– 65 Jahren.

Weitere Beschlüsse

19.08.2026

Steuerreform der Jungen Liberalen – Konsolidierte Beschlusslage

Policy Paper der Jungen Liberalen: 19.08.2026 I – Unsere Vision: Ein Steuer- und Sozialsystem aus einem Guss  Die Jungen Liberalen...
19.08.2026

Für eine neue Olympia-Vision – Olympische Spiele nach Deutschland holen!

Die Jungen Liberalen sprechen sich für eine neue deutsche Olympia-Bewerbung aus. Deutschland soll sich aktiv und selbstbewusst um die Austragung...
19.08.2026

Unvereinbarkeit mit Team Freiheit

Für uns Junge Liberale steht es außer Frage, dass eine Partei wie „Team Freiheit“ mitsamt ihrer Gründungsgeschichte und der personellen...