In der Debatte um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine melden sich die Jungen Liberalen, Jugendorganisation der Freien Demokraten, zu Wort. Der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen zur Europawahl, Phil Hackemann, erläutert:

“Der brutale russische Angriffskrieg in der Ukraine wütet mit unverminderter Härte. Putin hat wiederholt deutlich gemacht, dass sein Feind der Westen und im Besonderen die Europäische Union ist. Zugleich führen uns Donald Trumps Erfolge im Vorwahlkampf in den USA vor Augen: Die Gelegenheit zur entschlossenen Unterstützung der Ukraine könnte sehr schnell verstreichen. Als EU können und dürfen wir es uns nicht leisten, dass die Sicherheit unseres Kontinents von politischen Mehrheiten in den USA abhängt. Deshalb braucht es unbedingt eine eigene Europäische Sicherheitsstrategie.”

Für die Bundesregierung stellt die Vorsitzende der Jungen Liberalen, Franziska Brandmann, unmissverständlich klar: “Wenn wir der Ukraine nur liefern, was der SPD angenehm ist, wird die Ukraine den Krieg verlieren. Wir müssen der Ukraine stattdessen liefern, was sie braucht, um den Krieg zu gewinnen. Dazu gehört auch der Taurus. Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist zwölf Uhr. Wir fordern die Bundesregierung deshalb dazu auf, spätestens im Februar einen Beschluss im Bundestag herbeizuführen, der die Lieferung des Taurus beinhaltet. Weitere Verzögerungen sind nicht akzeptabel, die FDP muss sich innerhalb der Bundesregierung hier nun durchsetzen. Für die Bundesregierung ist die Zeit der Ausreden vorbei.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert