In der Debatte um die Lieferung schweren Kriegsgeräts an die Ukraine meldet sich die Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Franziska Brandmann, zu Wort:

“Wir unterstützen den neuerlichen Vorstoß von Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Anton Hofreiter, nun endlich auch aus Deutschland schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Die Debatte dauert nun schon zu lange, die mutigen Soldatinnen und Soldaten in der Ukraine benötigen die Waffen in diesen Tagen, um sich und ihr Land zu verteidigen. Auch im Vergleich mit den deutlichen Handlungen unserer NATO-Partner wie den USA, Polen oder der Slowakei sind wir mit unserer Unterstützung einfach zu langsam. Wir werden von unseren Verbündeten als Bremser wahrgenommen. Das muss auch Bundeskanzler Olaf Scholz erkennen. Die Zurückhaltung Deutschlands bei der Sendung schwerer Waffen an die Ukraine ist insbesondere angesichts der russischen Großoffensive im Osten der Ukraine unerträglich. Spätestens jetzt zählt jede Stunde.”

“Das starke und richtige Signal, finanzielle Mittel für Militärhilfen freizugeben, darf nicht von der Notwendigkeit ablenken, jetzt umgehend schweres Kriegsgerät zu liefern. Christian Lindner hat als Finanzminister explizit darauf hingewiesen, das beide Debatten unabhängig voneinander geführt werden. In der Frage der Waffenlieferungen sind nun schnellstens Führungsstärke und Entschlossenheit im Kanzleramt gefragt. Wir sollten der Ukraine endlich schweres Gerät wie Panzer und Kampfflugzeuge zur Verfügung stellen. Nur so werden wir unserer historischen Verantwortung gerecht.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert