20.03.2004

Flexibel, modular, effizient – Berufliche Bildung mit Zukunft

Über die Hälfte der Schulabgänger in Deutschland absolvieren eine Ausbildung im Dualen Ausbildungssystem. Dieses weiterzuentwickeln und für die Herausforderungen einer sich rasant wandelnden Berufswelt zu rüsten, ist für die Jungen Liberalen ein zentrales Anliegen.

Berufliche Bildung dient dem Erwerb von Qualifikationen, mit denen Beschäftigung und ausreichendes Einkommen erzielt werden können. Sie muss daher der Nachfrage und den Erwartungen der einzelnen Menschen gerecht werden. Ein leistungsfähiges System führt in der Summe zu einem Angebot an qualifizierten Arbeits-, Fach- und Führungskräften (humane Ressourcen). Dies ist eine zentrale Voraussetzung ist für eine leistungs- und wettbewerbsfähige Ökonomie. Die Wirtschaft ist ihrerseits eine Voraussetzung für die Entwicklung einer chancenorientierten, gerechten und friedlichen, humanen und sozialen sowie ökologisch nachhaltigen Gesellschaft.

Die Ausbildung im Dualen System konkurriert heute mit alternativen Angeboten. In Europa reichen diese von einer stark staatlich ausgerichteten beruflichen Schulbildung nach französischem Muster bis zu einer fast systemfreien Modulausbildung nach englischem Muster, die ein atomistisch strukturiertes Anlernen ermöglicht.

Parallel verändern sich auf betrieblicher Seite die qualifikatorischen Ansprüche. Die betriebliche Ausbildung muss im Zeichen der Globalisierung für tief greifende Veränderungen offen sein, um einer vollen Berufsfähigkeit als Bildungsziel gerecht zu bleiben. Die Reform der Berufsausbildung im Dualen System muss auf folgende Trends eingehen:

  • Starke Zunahme des Bedarfs an qualifizierter Arbeit

  • Schnelles Wachstum des Dienstleistungssektors

  • Kostenreduktion ohne Qualitätseinbußen

  • Stärker prozessorientierte, kooperative und in Art und Dauer variable Tätigkeitsprofile

Ausbildungsziel bleibt die volle Berufsfähigkeit:

Das beutet mit Ausbildungsabschluss eine vollwertige Erwerbstätigkeit aufnehmen zu können. Die Ausbildung in den Berufsschulen aber auch vor Ort in den Betrieben/Firmen ist jeweils essentieller Bestandteil einer vernünftigen und fundierten Berufsausbildung. Beide Institutionen nehmen in ihrem Aufgabenbereich spezifisch wichtige Funktionen wahr.

Reduzierung der Ausbildungsberufe, Flexibilisierung der Fachrichtungen:

Seit Jahren bestehen etwa 370 anerkannte Ausbildungsberufe mit einer Reihe von Splitterberufen. Die Anzahl der Ausbildungsberufe sollte deutlich – mit der Möglichkeit der Einrichtung von Fachrichtungen als Spezialisierung im letzten Ausbildungsjahr – auf rund ein Drittel reduziert werden.

Berufsprofile als Systemkern:

Konkrete, klar abgrenzbare Berufsprofile bilden den Systemkern und vermitteln eben für jenen Beruf die volle Arbeitsfähigkeit und volle berufliche Kompetenz. Im Zentrum steht dabei die fachliche Qualifizierung. Schlüsselqualifikationen, Methoden- und Prozesskompetenz sind nach dem jeweiligen Berufsbild zu definieren und in der Ausbildungspraxis mit dem fachlichen Teil zu verbinden. Ziel ist die Befähigung zu selbständiger Planung, Durchführung und Kontrolle im gewählten Berufs-Profil.

Duales Mischungsverhältnis frei wählbar:

Die deutsche Wirtschaft fordert eine Ausweitung des betrieblichen Anteils der Ausbildung, um das Erfahrungslernen zu intensivieren. Die Jungen Liberalen wenden sich gegen starre Vorgaben bezüglich des Verhältnisses der schulischen und betrieblichen Ausbildungsanteile. Vielmehr wollen wir zwei Minimalanforderungen an Schulen und Ausbildungsbetriebe richten: ein bestimmtes Minimum (jeweils 75 Prozent vom Status quo ) an schulischen Unterrichtsstunden auf der einen Seite und ein Minimum an betrieblichen Ausbildungsstunden auf der anderen Seite. Die Gesamtdauer der Ausbildung und damit die Summe der Schul- und Betriebsstunden richten sich nach dem gewählten Zeitkorridor der Ausbildung. Zwischen beiden Extremen dürfen sich dann Betrieb und Auszubildender/Ausbilder bewegen. Sie werden sich ein auf ihre Bedürfnisse ausgerichtetes schulisches Bildungsangebot auswählen.

  1. Berufsbildende Integration Lernschwacher und bessere Förderung Leistungsstarker durch konsequente, zielgerichtete Förderung ermöglichen.

  2. Mindestqualitätsstandards für die gesamte Bundesrepublik.

  3. Die Lehrerausbildung muss durch Praktika bereits im Studium praxisorientierter werden, um besser auf das spätere Berufsleben vorzubereiten, außerdem müssen Fort- und Weiterbildung selbstverständlich werden.

Fachlich qualifizierten Seiteneinsteigern soll die Möglichkeit gegeben werden, an Berufsschulen zu unterrichten, wenn sie vorher an einem entsprechenden pädagogischen Kurs teilgenommen haben. Eine verstärkte Werbung für die Tätigkeit an Berufsschulen wäre wünschenswert. Des Weiteren sollen nebenberufliche Dozenten stärker in die Berufsschule eingebunden werden.

Die Jungen Liberalen schlagen als neues grundlegendes Ordnungsmodell für das gesamte Berufsausbildungswesen das so genannte Satellitenmodell vor.

Es differenziert bei der betrieblichen Ausbildung drei Bereiche: Grundqualifikation (verpflichtend und berufsprofilgebend), Wahlpflichtbausteine (verpflichtende Auswahl einer Mindestanzahl von Zusatzqualifikationen innerhalb eines vorgegebenen Spektrums, berufsprofilschärfend) und Wahlbausteine (freie Auswahl von Zusatzqualifikationen und Vertiefungen). Das Satellitenmodell eignet sich für alle Formen der Qualifizierung nach Berufsbildern. In größerer Flexibilität und gesteigerter betrieblicher Differenzierung können für die jeweiligen Berufsprofile fachliche Qualifikationen vermittelt, vertieft und erweitert, die spezifische Handlungskompetenz erhöht, Zusatzqualifikationen angeboten und insgesamt eine engere Verbindung der Ausbildung zum Lernen in der Praxis erreicht werden.

Um das Satellitenmodell in voller Breite des Dualen Systems einzuführen sind folgende Schritte notwendig:

Flexibilisierung von Ausbildungsdauer und Inhalten:

Die Jungen Liberalen fordern eine Flexibilisierung der Ausbildungszeit für alle Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz, um dem individuellen Ausbildungsbedarf der Betriebe und der individuellen Leistungsfähigkeit der Auszubildenden gerechter zu werden.

Die Jungen Liberalen befürworten einen Zeitkorridor mit verbindlichen Eckwerten von mindestens zwei bis höchstens drei Jahren. Dadurch eröffnen sich zeitlich wie inhaltlich Wahloptionen für Betrieb und Auszubildenden. Mit Abschluss des Ausbildungsvertrages (Zielvereinbarung) einigen sich beide Parteien neben den berufsprofilgebenden Standardanforderungen auf das Angebot vertiefender, ergänzender oder sonstiger Qualifikationen. Inhaltlich wählen sie Wahlpflichtbausteine und gegebenenfalls Wahlbausteine aus. Mit der Bestimmung der Wahlpflicht und Wahlbausteine werden die über die berufsprofilgebenden Standards hinaus gehenden Prüfungsinhalte festgelegt. Betrieb und Auszubildender entscheiden, in welcher Form und Zeit die volle Berufsfähigkeit in einem bestimmten Zeitrahmen innerhalb des übergreifenden Zeitkorridors vermittelt wird.

Ordnungspolitische Reform

Künftig ist das starre Institut der Ausbildungsordnung als Rechtsverordnung auf die beruflichen Kernqualifikationen als Mindestausbildungsinhalt (berufsprofilgebend) zu reduzieren. Damit ist die Vielzahl geregelter fachrichtungsspezifischer Qualifikationen innerhalb eines Berufsbildes deutlich zu verringern. Die Ausbildungsordnung hat nur noch Rahmenüberschriften aufzuführen. Darüber hinaus regelt die Ausbildungsordnung künftig die Mindestzahl und die Auswahl-Möglichkeiten der berufsprofilschärfenden Wahlpflichtbausteine.

Prüfungsinhalte

Prüfungen haben weiterhin das Ziel einer weitestgehenden bundesweiten Vergleichbarkeit und Transparenz von Ausbildungsleistungen auf qualitativ hohem Niveau. Sie müssen die überbetriebliche Aussagefähigkeit wie auch die Mobilität der Absolventen gewährleisten. Ein überregional einheitlicher Charakter von Prüfungsstrukturen und aufgaben ist daher im Grundsatz nötig. Im Satellitenmodell müssen die Prüfungen entlang des individualisierten Ausbildungsrasters stattfinden.

Zur Prüfung der Grundqualifikationen und der Wahlpflichtbausteine ist das aktuelle Kammermonopol jedoch keinesfalls nötig. Auch bei derlei hoheitlichen Aufgaben ist die Zulassung von Wettbewerb möglich und nötig.

Für Wahlbausteine und Zusatzqualifikationen sind von den autorisierten Stellen, die staatliche Mindeststandards erfüllen müssen und zertifiziert sind, ebenfalls Prüfoptionen anzubieten. Auf Zwischenprüfungen kann im Satellitenmodell verzichtet werden, denn Abschlussprüfungen der jeweiligen Module können zeitlich deutlich vor dem Ausbildungsende begonnen werden.

Die Gesamtnote soll sich nicht, wie bislang nur allein aus den Prüfungsnoten zusammensetzen, sondern alle Noten, die in der Ausbildungszeit geschrieben wurden, gehören am Ende berücksichtigt, ähnlich wie in der gymnasialen Oberstufe.

  • Wahl der Ausbildungsdauer: zwischen zwei und drei Jahre

  • Wahl der Ausbildungsinhalte: Wahlpflichtbausteine zur Auswahl, Wahlbausteine zur freien Wahl

  • Wahl des Modul-Prüfungstermins: Prüfungen können je nach Bedarf in Etappen erfolgen

  • Freie Wahl der prüfungsabnehmenden Stelle: Das Kammermonopol in diesem Bereich ist aufzubrechen

  • Freiwilligkeit der Prüfung in Wahlbausteinen

Die Anzahl der Schüler in der Berufsausbildung in beruflichen Schulen (Berufsfachschulen) beträgt momentan rund zwei Prozent der Auszubildenden im Dualen System. Sie sind momentan eher eine Ergänzung als eine Alternative. Der seit Jahren herrschenden Mangelsituation an Ausbildungsplätzen versucht man Herr zu werden, indem immer mehr Ausbildungsplätze in Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten eingerichtet werden. Mittelfristig ist es unumgänglich, für Berufe, die große Theorieanteile im Stundenplan haben und vor allen in den neuen Bundesländern Alternativen zum Dualen System in Berufsfachschulen zu entwickeln. Sinnvoll wäre dabei die Kooperation zwischen Berufsschulen und Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten.

Ähnlich könnte für das erste Ausbildungsjahr, dem Berufsgrundbildungsjahr, verfahren werden. Es sollte als Alternative zur betrieblichen Lehre angeboten und voll angerechnet werden. Nach dem ersten Ausbildungsjahr in Überbetriebliche Berufsbildungsstätte und Berufsschule muss der Übergang in die betriebliche Lehre ermöglicht werden. Beginnend mit Modellversuchen könnte mittelfristig das bisher dominierende Misstrauen der Unternehmen gegen diese Ausbildungsform abgebaut werden. Mit diesem Modell könnten die Grundlagen für ein Konkurrenzsystem gelegt werden.

Die neuen flexiblen Ausbildungsanforderungen in den Unternehmen müssen von den Berufsschulen begleitet und unterstützt werden können.

Modernisierung der Berufsschulen

Die Berufsschulen stehen vor großen Herausforderungen. Neue und modernisierte Berufe mit vielfältigen Wahlelementen erhöhen das Ausbildungsengagement der Betriebe, stellen die Berufsschulen aber vor Organisationsprobleme.

Die Ausstattung der Berufsschulen entspricht häufig nicht den Anforderungen moderner Berufe. Sie ist abhängig von der Finanzlage der Träger. Die Lehrerschaft droht zu veralten, ein Lehrermangel in anspruchsvollen Zukunftsberufen ist absehbar. Der Modernisierungskurs in der Beruflichen Bildung darf deshalb vor der Berufsschule nicht halt machen. Anspruchsvolle Ausbildungen im Betrieb bedürfen einer leistungsfähigen Ergänzung durch den Partner Berufsschule. Insbesondere kleinere und mittlere Ausbildungsbetriebe wären ohne Berufsschule nicht in der Lage, ihre Auszubildenden zur Berufsbefähigung zu führen.

Die Kundenzufriedenheit kann nur dann zunehmen, wenn das Angebot besser auf die Zielgruppen ausgerichtet wird. Fehlende Gestaltungsspielräume verhindern pluralistische Profilbildungen, Kundenorientierung und Qualitätsausrichtung im Rahmen bundeseinheitlicher Standards für die Ausbildung in Betrieb und Schule.

Gestaltungsspielräume für bessere Kundenorientierung schaffen

Veränderte Zielgruppe

Die Kunden der Berufsschule sind die Ausbildungsbetriebe, ebenso aber die Auszubildenden. Von großer Bedeutung aber bislang weitgehend ohne Konsequenz ist der Wandel der Ziel-Gruppe. Bestand noch vor dreißig Jahren der Großteil der Berufsschüler aus einer relativ homogenen Gruppe minderjähriger Hauptschulabgänger, so sehen sich die Berufsschulen heutzutage einer heterogenen Gruppe von zumeist erwachsenen Auszubildenden mit überwiegend mittlerem oder höherem Schulabschluss gegenüber.

Kein Zwang zur Allgemeinbildung Allgemeingebildeter:

Für die betroffenen Schüler und Ausbildungsbetriebe unverständlich ist, dass auch Erwachsene mit mittlerem oder höherem Abschluss an allgemein bildenden Schulen in einem Drittel ihrer Berufsschulzeit nochmals allgemein gebildet werden sollen. Auf Fächer wie etwa Religion, Sport oder Geschichte kann getrost verzichtet werden. Es muss hier aber gewährleistest werden, dass die allgemein bildenden Schulen ihre Absolventen entsprechend vorbereitet entlassen. Wenn es Defizite gibt, müssen diese dort frühzeitig beseitigt werden.

Autonome Berufsschule

Voraussetzung für die Abkehr vom für alle Berufsschulen verpflichtenden Einheitsprogramm ist eine stärkere Autonomie der einzelnen Schule. In dem Maße, in dem der Schule Verantwortung übertragen wird, gewinnt sie an Selbständigkeit und Handlungsfreiheit.

Wettbewerb um Qualität und Profil des Bildungsangebots:

Die Autonomen Berufsschulen konkurrieren über die unterschiedlichen Profile und die Qualität der Bildungsangebote um die Bildungsnachfrage. Zu diesem Zwecke müssen die Kunden der Berufsschulen, die auszubildenden Berufsschüler und die Ausbildungsbetriebe, mit Nachfragemacht ausgestattet werden.

Die Jungen Liberalen setzen sich in den Stadt- und Landkreisen deshalb für Modelle zur Finanzierung der Berufsschulen über Bildungsgutscheine ein. Dabei bestimmt sich die Höhe der einzelnen Globalhaushalte der Berufsschulen nach deren individueller Frequentierung. Bei Bildungsgutscheinen handelt es sich um fixe Pro-Kopf-Beträge, die Schüler und Ausbildungsbetrieb einvernehmlich bei einer Berufsschule ihrer Wahl einlösen. Sie sind sowohl bei staatlichen als auch bei (teil-)privaten Berufsschulen einlösbar. Dadurch verliert das staatliche Berufsschulwesen seinen wettbewerbsverzerrenden Charakter. Gleichzeitig wird der Zugang zu privaten Bildungseinrichtungen von den finanziellen Verhältnissen des Schülers und seines Betriebs stärker entkoppelt.

Qualität sichern:

Autonomie ohne einengende Vorgaben und Kontrollen muss die verstärkte Eigenverantwortung der einzelnen Schulen mit Blick auf Budget, Schulangebot und Lernmethoden mit einer stärkeren und regelmäßigen Qualitäts-Überprüfungen verbunden werden.

Die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe als Antwort auf die aktuelle Lehrstellenmisere ist falsch und viel zu kurz gegriffen. Wir brauchen ein Gesamtkonzept und keine einzelnen Schnellschüsse. Das duale System wird unterhöhlt, finanzschwächere Unternehmen entmutigt. Finanzstärkere Unternehmen können sich durch Zahlung einer Abstandssumme aus der Berufsausbildung ganz verabschieden. Außerdem hat die Baubranche, in der es eine solche Umlage schon seit vielen Jahren gibt, gezeigt, dass es nicht gelungen ist, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Auch hier gehen die Zahlen kontinuierlich zurück.

Wenn ein Unternehmen nicht ausbildet, ist dies in der Regel kein Mangel an Ausbildungsbereitschaft. Verantwortlich hierfür ist oft die schwierige wirtschaftliche Situation, in der sich die Unternehmen befinden. Eine Ausbildungsabgabe wäre Gift für wirtschaftliches Wachstum.

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