Das sind wir:

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Johannes Hoenicka

Team Leader MENA

Aufgaben

Leitung des Teams MENA

Meine Motivation:

Die MENA-Region ist oft Austragungsfläche politischer oder identitärer symbolischer Debatten – um Konkretes geht es selten. Das ist schade, denn sie ist nicht nur äußerst vielfältig, sondern hochrelevant für die politischen Geschehnisse in der Welt. Es sind vor allem Komplexität und Widerspruch, die mich begeistern. Im letzten Jahrzehnt sahen wir, was Diplomatie bewirken kann (etwa die Abraham Accords), oder wie sie scheiterte (etwa JCPOA). Seit dem 7. Oktober 2023 ist die Region im Aufruhr wie lange nicht mehr. Ich möchte dies mit einem undogmatischen, analytischen Blick unter die Lupe nehmen und dabei den liberalen Kompass und den Optimismus niemals verlieren.

André Buttler

Team Leader Asia & Oceania

Aufgaben

Leitung des Teams Asien & Ozeanien

Meine Motivation:

Asien ist für mich mehr als eine Weltregion, es ist ein Zukunftsraum. Politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich verschieben sich globale Gewichte zunehmend in den indopazifischen Raum. Wer internationale Politik mitgestalten will, muss Asien verstehen. Mich fasziniert die enorme Dynamik der Region: von liberalen Demokratien über aufstrebende Wirtschaftsmächte bis hin zu Staaten, in denen Freiheitsrechte unter Druck stehen. Gerade deshalb ist der Austausch mit liberalen Partnerorganisationen in Asien und Ozeanien für mich von zentraler Bedeutung.

Johannes Dallheimer

Team Leader South America

Aufgaben

Leitung des Teams Lateinamerika

Meine Motivation:

Ich bin in Mexiko geboren und in Deutschland aufgewachsen. Hier habe ich BWL, Geschichte und Philosophie studiert mit einem Auslandssemester an der UNAM in Mexiko-Stadt. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Reisen, bevorzugt in Süd- und Mittelamerika. Für die Freien Demokraten habe ich 7,5 Jahre im Deutschen Bundestag gearbeitet und ich freue mich darauf, mit den Jungen Liberalen Ideen, Konzepten und Ansichten aus Lateinamerika kennenzulernen und womöglich zu übernehmen. Vamos!

Phoenix Roedder

Team Leader Eastern Europe

Aufgaben

Leitung des Teams Osteuropa

Meine Motivation:

Der Osten ist ein Teil Europas. Freiheit, Rechtsstaat und Selbstbestimmung müssen dort politisch, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch verlässlich geschützt werden. Dafür braucht es liberale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg: für starke Institutionen, Sicherheit und eine gemeinsame europäische Zukunft.

Max Steinmann

Team Leader Western Europe

Aufgaben

Leitung des Teams Westeuropa

Meine Motivation:

Westeuropa fasziniert, weil hier auf wenig Fläche eine hohe Dichte an Kulturen, Sprachen und die unterschiedlichsten Lebensstile koexistieren. Damit die demokratischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Errungenschaften weiter leben und voranschreiten, braucht es enge Partnerschaften.

Jasper von Harlem

Videograf

+49 (0)30 - 68078550

Aufgaben

  • Planung, Konzeption und Umsetzung von Video-Produktionen
  • Entwicklung kreativer Videoideen und Storyboards
  • Vorbereitung von Drehs (Location-Scouting, Licht- und Kamera-Setup)
  • Durchführung von Film- und Videoaufnahmen
  • Video- und Tonbearbeitung
  • Organisation und Verwaltung von Video-Material und Projektdaten

Noah Böhringer

Mitglied des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern

Gruppe der FDP

Maximilian Gludau

Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt

Isabel Kindel

stellv. Bundesarbeitskreisleiterin Gesundheit und Pflege

Oliwier Slowik

stellv. Bundesarbeitskreisleiter Europa, Internationales und Verteidigung

Paul Göttlich

Bundesarbeitskreisleiter Bildung, Forschung und Kultur

Student / wiss. Mitarbeiter

Amir Benjamin Balde

stellv. Bundesarbeitskreisleiter Digitales, Infrastruktur und Verkehr

Gründer

Julius Müller

stellv. Bundesarbeitskreisleiter Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales

Kevin Naumann

Bundesarbeitskreisleiter Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales

Student in Quantitative Economics (M. Sc.)

Jan Felix Stöffler

stellv. Bundesarbeitskreisleiter Digitales, Infrastruktur und Verkehr

Software Entwickler

Benedikt Masberg

stellv. Bundesarbeitskreisleiter Europa, Internationales und Verteidigung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Botho Konstantin Bernhard

Bundesarbeitskreisleiter Bildung, Forschung und Kultur

Medizinstudent

Leon Reimund

stellv. Bundesarbeitskreisleiter Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales

Student der Wirtschaftswissenschaft im Master

Hannes Grabia

Unternehmensberater (freiberuflich)

Sören Henschel

Bundesarbeitskreisleiter Europa, Internationales und Verteidigung

Masterstudent International Economics an der Universität Bologna

Anna Neumann

Kandidatin zum Bundesvorsitz

Aufgaben

Deutschland braucht ein drittes politisches Lager 

 

Mit dem Scheitern der Freien Demokraten bei der Bundestagswahl beginnen für uns erneut Schattenjahre. Dass die Idee der Freiheit zukünftig keine Rolle mehr im höchsten deutschen Parlament spielen wird, ist allerdings nur ein Symptom einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung, in welcher liberale Ideale immer stärker an Bedeutung verlieren. Die Jungen Liberalen müssen diese Realität anerkennen, um die Renaissance des Liberalismus nicht dem Zufall der Geschichte zu überlassen. 

 

Jedes Wie braucht ein Warum 

 

Seit unserem Scheitern bei der Bundestagswahl 2025 wird viel diskutiert: „Woran hat’s jelegen?“ Auffällig häufig wird dabei über einzelne Instrumente wie den Social-Media-Wahlkampf oder einzelne Entscheidungen in der Ampel-Koalition gestritten. So berechtigt Teile dieser Analyse sein mögen, gehen sie doch am Kern des eigentlichen Problems vorbei. Die Menschen wussten bei der vergangenen Bundestagswahl nicht, warum sie die FDP wählen sollten. Diese Antwort sind wir dem Bürger schuldig geblieben. 

 

Wer das Warum für eine drittes, eigenständiges politisches Lager begründen will, muss sich die aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft vor Augen führen: Die AfD und ihre Vordenker der identitären Rechten arbeiten gezielt daran, unsere offene Gesellschaft zurückbauen. Remigration deutscher Staatsbürger und eine radikal nationalistische Außenpolitik sind nur einige vielfältiger Forderungen der AfD, welche den Weg in die geschlossene Gesellschaft aufzeigen. 

Die Antwort auf die AfD aus dem Lager der Neuen Linken, so vermeintlich hehr sie sein mag, führt in der Realität jedoch ebenfalls zum Abbau von Freiheit. Wenn etwa an Universitäten oder bei Veranstaltungen unliebsame Sprecher ausgeladen werden oder der Staat Meinungen im öffentlichen Raum regulieren soll. Mit all diesen Dingen ist unserer liberalen Demokratie nicht geholfen. Im Gegenteil: Unsere öffentlichen Debatten verlieren an Vielfalt und die kritische Auseinandersetzung findet häufig nur noch in für sich geschlossenen Räumen statt. 

 

Während die kollektivistischen Populisten von der AfD die geschlossene Gesellschaft vorantreiben, setzen Teile der Neuen Linken – im Kampf dagegen – ebenso auf illiberale Instrumente. Genau hier kommen die Jungen Liberalen ins Spiel: Sie müssen erkennen, dass unser Land aus verschiedenen Strömungen heraus unfreier wird. Damit wird klar, warum es ein drittes, eigenständiges Lager braucht, das für die offene Gesellschaft kämpft, Meinungsvielfalt als Bereicherung sieht und Menschen nach Leistung statt Herkunft, Religion und Sexualität bewertet. 

 

Totgesagte länger leben lassen 

 

Und wie etablieren wir nun ein solches drittes, eigenständiges Lager? Aufgabe der Jungen Liberalen muss es sein, den Zeitgeist zu bestimmen und wieder Avantgarde zu werden: Vier Punkte möchte ich dafür stellverstretend nennen: 

  1. Raus aus der Filterblase. Politik muss dort stattfinden, wo Menschen leben – in Vereinen, Subkulturen, Online-Communities. Wir brauchen Strategien, um in Zielgruppen jenseits klassischer Politik – etwa Fitness, Bildung, Gaming – präsent zu sein und liberale Werte dort zu verankern, wo Vorbilder entstehen. 
  2. Das Internet zurückerobern. Debatten werden auch online gewonnen – oder verloren. Jedes Mitglied sollte befähigt werden, als Markenbotschafter aufzutreten. Regelmäßige Schulungen mit Influencern können Reichweite aufbauen und die liberale Stimme stärken. 
  3. Grundlagenwissen vermitteln. Die Idee der Freiheit fußt auf Denkern wie Mill oder Hayek. Politische Bildung muss Kernaufgabe sein. Wer seine Werte kennt, argumentiert überzeugend, bleibt standfest und trägt die Idee langfristig weiter. 
  4. Moderne Strukturen schaffen. Unsere Organisation wirkt oft wie aus den 1970ern. Wir sollten vorleben, was wir von der FDP erwarten: Optionale Doppelspitze, zeitgemäße Vorstandsarbeit, bessere Wissensbündelung. 

Die Aufgabe einer liberalen Jugendorganisation geht heute also weit über das Antreiben der Mutterpartei hinaus. Meine Vision ist eine Jugendorganisation, die sich nicht nur im tagespolitischen Taktieren verliert, sondern die Idee der Freiheit strategisch und langfristig in unserer Gesellschaft verankert. Einer FDP, welche bei den großen Zukunftsfragen unserer Zeit gestalterischen Willen an den Tag legt und Menschen für Reformen begeistert. Mein Ziel ist nicht nur, dass die FDP 2029 wieder in den Bundestag einzieht – ich will, dass die Idee der Freiheit auch 2045 in den Herzen und Köpfen der Menschen weiterlebt. 

Kategorien:
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