Junge Liberale fordern Rücktritt von FDP-Spitze

Neuanfang nicht morgen, nicht irgendwann, sondern jetzt

Die Jungen Liberalen fordern nach der historischen Wahl-Niederlage in Baden-Württemberg eine personelle Neuaufstellung der Parteispitze. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende Finn Flebbe:

„Das Wahlergebnis in Baden-Württemberg ist ein Ausdruck von mangelhafter Strategie im Land und gar keiner Strategie im Bund. Auch wenn der Endspurt zwischen Grünen und CDU für uns nicht vorteilhaft war – für unsere eigenen Ergebnisse sind wir immer noch zu 100 Prozent selbst verantwortlich. Ein Jahr nach der Bundestagswahl ist vom Neuanfang der FDP noch immer nichts zu spüren. Die Halbzeitbilanz des FDP-Bundesvorstands ist ungenügend. 

Als Junge Liberale nehmen wir es nicht länger hin, dass die Freien Demokraten ihre Profillosigkeit noch länger vor sich hertragen. Die Parteienlandschaft braucht wieder eine Kraft, die konsequent und glaubwürdig für die Wertschätzung von Leistung steht, einen Staat fordert, der Menschen nicht bevormundet, und die echten Zukunftsoptimismus verkörpert. 

Das Stammland der Liberalen zu verlieren, ohne einen Anlass zur Selbstkritik zu sehen, finde ich beschämend. Christian Dürr und Nicole Büttner haben gezeigt, dass sie der FDP keine Glaubwürdigkeit zurückgeben können. Sie sollten deshalb Verantwortung tragen und spätestens zum Bundesparteitag im Mai ihre Ämter zur Verfügung stellen. Die Jungen Liberalen werden diejenigen unterstützen, die innerhalb der Freien Demokraten und nach außen endlich wieder ein Gefühl von Aufbruch vermitteln.”

Wie verändern wir als Junge Liberale unsere Außenkommunikation? Das neue Zielbild und die Grundsätze der Jungen Liberalen gibt es hier.